Schamanismus & Informatik

Über ein Leben mit zwei Wirklichkeiten oder was die Informatik mit den Welten zwischen Licht und Dunkelheit verbindet

Mit bekannten und unbekannten Klängen kommen wir dem Thema des Abends näher. Matthias teilt Erfahrungen und Geschichten aus seinem Leben als Informatiker und als Schamane. Im Spiel mit den Widersprüchen von Virtualität und Realität kommen Illusionen, Träumereien und Wirklichkeiten auf den Prüfstand der Logik. Neue und auch nicht ganz so neue Erkenntnisse aus der Forschung werden mit altem schamanischem Wissen verglichen. Wenn die Abschreckung der unterschiedlichen Herangehensweisen erstmal überwunden ist, ergibt sich eine faszinierende Klarheit.

Ich komme gerne zu Dir an Deinen Veranstaltungsort oder in Deine Firma, zu Deinem Verein.

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Über den Redner

Warum Informatik?

Logik war schon immer mein großes Steckenpferd. Mathematik und Wissenschaften haben mich immer sehr interessiert. Als ich 1977 für ein Jahr nach Seattle auf die Senior High School wechselte, wurde mein Interesse für Programmierung geweckt. Ich saß mit Freunden zusammen und einer hatte einen programmierbaren HP-Taschenrechner mit Speicherkarte dabei. Ich weiß nicht mehr, welches Spiel wir damit spielten. Aber wir spielten! Und der Freund zeigte uns wie man ein paar Zeilen Code eingab und was das Gerät daraus machte.

Warum Schamanismus?

Irgendwann kam der Punkt in meinem Leben, an dem ich erkannte, dass das Leben nicht so funktionierte, wie ich es verstanden hatte.  Das was geschah passte mit meiner Logik des Lebens einfach nicht mehr zusammen.
Meine Programmsammlung “so funktioniert das Leben” wurde quasi ad absurdum geführt.

Also beschloss ich das Leben neu zu studieren. Von Grunde auf neu.

Es stellten sich Menschen in meinem Leben ein, Menschen aus allen möglichen Kulturen rund um den Globus, und zeigten mir Stück für Stück ein bißchen mehr, was Leben ausmacht und wie man sich selbst und die Natur studiert. Manche davon wurden Schamane genannt, manche hatten andere Bezeichnungen. Und manche gar keine.
Irgendwann konnte ich damit leben, dass Menschen, denen ich weiter helfen konnte, mich anfingen Schamane zu nennen.

“Im Dunklen sehen” ist die wörtliche Übersetzung, die sinngemäße ist “hinter die Kulissen schauen”.